There’s method in my madness

There’s method in my madness

Pretendin being badass.

Pretendin being badass.

tankflynn:

Remember when cops used to look like COPS… and not stormtroopers? … those face shields are just as much for hiding their identities as they are for “protection.” … because Faceless Fascism is A LOT easier to pull off. #tfly

(Source: youthiswasted)

tankflynn:

Remember when cops used to look like COPS… and not stormtroopers? … those face shields are just as much for hiding their identities as they are for “protection.” … because Faceless Fascism is A LOT easier to pull off. #tfly

Sound of da police

Sound of da police

misfitsnbandits:

Fuck the police

misfitsnbandits:

Fuck the police

Alter… ohne Worte.

bombayorange:

Crazy Occupy Oakland Video. Oakland Police shooting a man in the head for protesting. Tear Gas being chucked toward everyone, elderly, disabled and children. 

Are people not allowed to protest anymore?

(Source: youtube.com)

Athen

Was hab ich mir nicht alles von dieser Tour versprochen. Es war sicherlich gerechtfertigt, Sevilla getoppt zu sehen. Es hätten einige Tage in der griechischen Hauptstadt mit viel Wein, Gyros, lustigen Anekdoten, Suff, Fußball und alles was dazu gehört folgen sollen. Ich hätte am Ende aus Athen zurückkehren sollen mit allerhand spannenden oder witzigen Geschichten, die ich noch oft erzählen könnte. Letztendlich kam alles anders, meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, aber auf eine ganz andere Weise übertroffen. Am Dienstag wollte ich in Athen landen und die erste Nacht bei einem Couchsurfer verbringen, während dann am Mittwoch ein paar Kollegen in Griechenland ankommen wollten. Kurz nach meiner Landung dann aber der große Dämpfer. Einer teilt per SMS mit, dass deren Flug aufgrund des Streiks gestrichen wurde. Athen sollte ich also ohne die drei und vielleicht alleine erleben. Ernüchterung. Glücklicherweise war mein Couchsurfer flexibel und hat mich so für meine gesamte Zeit in Athen bei sich pennen lassen.

Am Mittwoch und Donnerstag (19. und 20. Oktober) sollten dann Proteste auf dem Syntagma-Square (sollte jedem ein Begriff sein) gegen die erneuten Sparkurse der griechischen Regierung stattfinden und das Spektakel wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Alter, Proteste hört sich viel zu harmlos an, besser passen würde sicherlich die totale Anarchie, Bürgerkrieg und grenzenlose Aggression aufgrund viel zu großer Verzweiflung. Wenn ich jetzt beschreibe, was sich abgespielt hat, glaubt mir eh keiner. Schaut euch die Videos an:

Dresden oder der Antikriegstag in Dortmund sind dagegen nichts anderes als Kindergartenspielereien. Immer noch fehlen mir ein wenig die Worte, das zu beschreiben. Einfach unglaublich, wenn man am Abend die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt sieht, alle Steinfassaden und Bürgersteige auseinandergenommen um Steine als Wurfmaterial zu haben. Menschen unterschiedlichster Coleur beim Kämpfen gegen die Polizei gesehen. Vom jugendlichen Anarcho-Typ, über 12-jährige Kids bis hin zu 50-jährigen Handwerkern. Steine, Farbbomben, die krassesten Böller und Molotow Cocktails flogen die ganze Zeit auf die Bullerei, in jeder Straße brennende Barrikaden (wobei hier angemerkt werden muss, dass mit den Feuern u.a. das absolut aggressive Tränengas, das überall in den Straßen hing, verbrannt werden sollte) und ich mitten drin dabei. Als ich nach dem zweiten Abend in einem Gespräch meinte, wie verrückt ich die Griechen fände, wurde mir – wie ich finde, ziemlich passend – geantwortet: „The are not crazy, the are desperate.“

Wirklich anzumerken bleibt noch die enorme Hilfsbereitschaft und Offenheit der Griechen. Überall findet man Leute, mit denen man sich gut unterhalten kann, auf touristische Fragen (Wo ist diese oder jene Straße?) wird unglaublich hilfsbereit geantwortet und von einem Hass gegen Deutschland konnte ich überhaupt nichts sehen.

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